1000 Gefahren
Die Ferien am Meer
Die fünfköpfige Familie Avemaria wohnte an der Reuss in Luzern. Carag 41 Jahre und Arula 39 hatten drei Kinder. Sie hiessen Saphira 13 Jahre mit blonden Haaren und blauen Augen, Melani 10 Jahre alt hatte lange rote Haare und Leyla 11 Jahre mittellange braune Haare. Der Alltag sah nicht viel anders aus als arbeiten, Schule, Hausaufgaben, lesen, putzen und essen. Es war Juni und sie planen gerade die Sommerferien am Meer. «Ich wäre für Italien», sagte Saphira, aber Melani will lieber nach Mallorca. «Okay, wir losen aus», sagte Arula. «Mit was losen wir aus?»,fragte Leyla. «Machen wir Papierlose», sagte Saphira. Nach der Auslosung stand fest, dass sie nach Mallorca gehen. «Gut jetzt müssen wir uns noch entscheiden ob wir mit dem Flugzeug oder mit dem Schiff nach Mallorca reisen», sagte Carag.
Schiff oder Flugzeug was willst du?
[[Schiff]]
[[Flugzeug]]
Du sagst sie sollen mit dem Schiff nach Mallorca fahren??? Na gut.
«Das Schiff ist besser für die Umwelt», mischte sich Leyla ein. «Das stimmt, aber das Flugzeug ist schneller», entgegnete Carag. «Egal, Schiff ist besser», sagte Melani. «Na gut dann buche ich jetzt die Reise», sagte Arula. Einen Monat später steht die ganze Familie auf einem Kreuzfahrts-schiff und legten ab. Als sie in ihren Kajüten angekommen waren ertönte aus dem Lautsprecher eine raue Stimme die verkündete: «Sie befinden sich auf dem Weg nach Mallorca mit unserem Schiff namens «Sally», wir wünschen eine angenehme Fahrt.» Am nächsten Morgen erfuren sie, dass die Maschinen gedrosselt wurden’ weil es in der nähe Delfine gab. Sie sahen auch Delfine aber dann kam ein noch viel grösseres Tier. «Digga, das ist ein Buckelwal!», sagte Saphira. Der Buckelwal tauchte auf und schwamm kurz an der Oberfläche bis er wieder den Weg nach unten wählte. Am letzten Tag konnten die Avemarias sich bei einem der beiden Workshops anmelden: Entweder konnten sie bei der Delfinfütterung zuschauen oder selbst im Meer Tauchen gehen und Tiere beobachten.
Tauchen oder Delfinfütterung das ist eine Entscheidung die du treffen solltest.
[[Tauchen]]
[[Delfinfütterung]]Flugzeug ist besser sagst du Okey.
«Flugzeug ist schneller», sagte Melani. «Ich bin auch für das Flugzeug», bestätigte Carag. Die Sommerferien kamen. Die Familie war unterwegs damit sie pünktlich ankommen, aber die Verkers- nachrichten waren dagegen. Das Radio sagte: «Stau bis am Flughafen.» Alle erschraken. Da kam die Rettung: Das Flugzeug hat drei Stunden Verspätung, weil es nicht landen konnte. Was für eine Erleichterung. In dieser Zeit hatte sich der Stau aufgelöst und sie konnten schnell weiterfahren. Auf den Tafeln stand, dass das Flugzeug in 20 Minuten kam. Sie rannten durch den ganzen Flughafen. Zum Glück waren sie rechtzeitig angekommen. Nach dem Flug überlegten sie, ob sie lieber an den Strand oder in das Restaurant gehen wollten.
Strand oder Restaurant du darfst entscheiden.
[[Strand]]
[[Restaurant]]Der Strand ist schön heiss, oder? Oder ist es doch zu heiss?
Der erste Tag am Strand, sie Chillen auf den Liegestühlen. Sie bauten Sandburgen, assen Eis, und schwammen. Arula erschrak als sie den roten Rücken ihres Mannes entdeckte und sagte zu Carag: «Schatz du bist knallrot, hast du denn keine Sonnencreme eingestrichen?» Leyla sagte: «Mama mir brennt der Rücken» «Mir auch»,¬¬¬¬¬ sagte Melani. Arula schaute ihre Kinder und ihren Mann an, alle hatten ein sich ein Sonnenbrand geholt. Sie entschieden, sich anzuziehen und entweder mit dem Motorboot eine Runde zu drehen oder auf den Campingplatz zu gehen.
Für was bist du? Motorboot oder Campingplatz, du hast die Wahl.
[[Campingplatz]]
[[Motorboot]]Im Restaurant gibt es immer so feines Essen, oder? Hast du es deshalb gewählt oder gibt es einen anderen Grund?
Am Abend gingen sie in ein Restaurant. Es hiess: «Die singenden Bäuchlein.» Alles, bis auf einen Tisch, war voll. Eine andere Familie kam herein, ihre Blicke trafen sich, sie rannten auf den Tisch zu, es war wie in einem Film. Die andere Familie gewann den Wettlauf. Die Mühe war umsonst. Sie warteten bis eine nette vierköpfige Familie bezahlt hatte und sie konnten sich hinsetzen. Die Kellnerin schaute sie komisch an und fragte: «Geht es ihnen gut?» Sie antworteten: «Ja uns geht es prima, können wir bestellen?» Die Kellnerin schaute misstrauisch, aber dann nickte sie. Die Kinder bestellten Muscheln und Pommes die Eltern nahmen Lachs und Reis. Sie assen gierig, denn es war (abgesehen von dem Preis) sehr fein. Eine köstliche Mahlzeit später und mit «Singenden Bäuchlein» standen sie vor der Frage: «Wo sollen wir hin?» Auf den Campingplatz oder in das Hotel?
Wo würdest du lieber hingehen? Du hast die Wahl.
[[Campingplatz]]
[[Hotel]]Tauchst du auch gerne? Mal sehen ob die Avemarias das auch können.
Der Tauchworkshop musste nicht lange auf sie warten, schon am frühen Nachmittag standen sie mit Anzug und Flasche in einem Raum im Schiffs-keller wo der Leiter alle Regeln erklärte. Eine Viertelstunde später tauchten sie ab. Eine Gruppe Delfine erschraken als die vielen Leute unter Wasser erschienen. «Dort ist ein Hai», dachte Leyla, sie las nämlich Tierbücher, dort steht auch drin, wie die verschiedenen Haie aussehen. Plötzlich gab der Leiter allen ein Zeichen. Arula hatte bei den Regeln zugehöhrt und wusste, was es bedeutete: «Gefahr!» «Oh Schreck, dort kommt etwas auf uns zu!», dachte Arula. Es war ein Feuerfisch, der geradewegs auf die Tauchergruppe zukam. Die Gruppe tauchte auf und schwamm an der Oberfläche, ausser Reichweite des Feuerfisches. Aus dem Wasser zu kommen, wurde schwierig weil es viele Leute gab die bei dem Tauchworkshop mittmachten und auf das Schiff wollten. Zwei Tage später, in Mallorca angekommen, merkten sie, dass sie ihre Ferien noch gar nicht weiter geplant hatten. «Wir könnten mit dem Motorboot fahren», schlug Saphira vor, «Oder mit Haien tauchen gehen», beendete sie den Satz.
Was sollen sie machen? Du hast die Wahl!
[[Mit Haien Tauchen]]
[[Motorboot]]Du willst die Delfinfütterung sehen? Okay!
Sie wollten die Delfinfütterung sehen, aber es war knapp zu spät. Nach der Fütterung sagte Layla: «Papa das war das beste Erlebnis.» Da kam eine noch grössere Überraschung: Eine Frau fragte: «Entschuldigung möchten sie mit den Delfinen schwimmen?» Alle stimmten zu: «Ja, Ja, Ja das wäre großartig!» Alle zogen eine Schwimmweste an und es ging los. Ein Delfin küsste sogar Melanie, ein anderer drehte sich auf den Rücken und klatschte mit den Flossen. Nach einer Viertelstunde mussten sie aus dem Wasser steigen. Alle waren überglücklich. Später gingen sie noch nach draussen und assen ein Eis, Saphira nahm ein Zitroneneis, Leyla ein Erdbeereis und Melanie ein Schokoladeeis Arula und Carag nahmen kein Eis. Eine Stunde später waren alle im Bett und freuten sich auf den nächsten Tag. Doch als die Kreuzfahrt fertig war wussten sie nicht wie weiter.
Sie wussten nicht, ob sie in das Hotel oder auf den Campingplatz gehen sollten. Wo sollten sie deiner Meinung nach hingehen?
[[Hotel]]
[[Campingplatz]]Du fährst also gerne Motorboot? Na gut, dann wird es dir bestimmt gefallen.
Als sie sich das Motorboot mieteten fragte Melani: «Was machen wir auf dem Motorboot überhaupt?» Da sagte Arula: « Einfach eine kleine Runde drehen.» Dann fuhren sie auf eine kleine Insel in der Nähe des Ufers und machten dort ein Picknick. Plötzlich kam eine Krabbe, die ihnen das Essen stehlen wollte, sie machten einige Schritte zurück bis Carag auf die Krabbe zuging und versuchte das Essen zurückzuholen, aber der Griff der Krabbe war zu stark. Bis Carag zugab, dass er es nicht schaffte das Essen zu befreien vergingen einige Minuten. Zehn Minuten später fuhren sie weiter auf das Meer hinaus, bis sie merkten, dass die Mietzeit schon verstrichen war und sie wieder zum Ufer fuhren und anlegten. Am nächsten Morgen wussten sie nicht wie weiter. Es gab drei Möglichkeiten: «Haie in einem Käfig unter Wasser beobachten, am Strand schwimmen gehen, oder mit einem Tauchexperten im Meer tauchen gehen. Sie wollten gerade abstimmen, aber da sagte Arula mit ihrem Handy in der Hand: «Hier steht, dass der Tauchkurs für heute ausgebucht ist.» «Also stehen nur noch das Tauchen im Käfig oder das Schwimmen zur Verfügung», bemerkte Leyla.
Was denkst du? Was sollen sie deiner Meinung nach machen?
[[Mit Haien Tauchen]]
[[Schwimmen]]Du willst das sie auf den Campingplatz gehen??? Okay.
Mit neu gekauften Zelten gingen sie auf den Campingplatz und wollten eine Zeltwiese mieten aber die Vermieterin sagte, dass die Zeltwiese geschlossen sei, weil sie noch vom letzten Regen matschig war. Die Vermieterin bot ihnen stattdessen ein Bungalow an. Carag brummte ein unverständliches «Ja» und sie machten sich auf den Weg. Dort angekommen packten sie alles aus. Am Abend grillierten sie mit den Nachbarn. Plötzlich musste Leyla auf die Toilette, dort fand sie aber eine Vogelspinne sie erschrak so fest, dass sie einen Schrei nicht mehr zurückhalten konnte und sie rannte zu den anderen zurück. Arula fragte: «Was ist denn los?» Layla antwortete mit einem Zittern in ihrer Stimme: «In… in der Toilette ist eine Vo… Vogelspinne, Mama ich habe Angst.» Alle liefen durcheinander und Carag nahm sofort sein Handy in die Hand und rief einen Spinnenentfernter an, gab ihm alle notwendigen Informationen und legte dann auf. Alessio, so war sein Name, beeilte sich und kam dreissig Minuten später an. Carag sagte die Spinne sei in der Toilette und er ging hinein. Er suchte zehn Minuten aber eine Spinne fand er nicht. Er kam wieder heraus und sagte betrübt zu Carag: «Es tut mir leid, ich habe sie nicht gefunden» Carag erwiderte: «Okey dann wollen wir helfen.» Layla entdeckte die Spinne und schrie: «Die Spinne ist auf dem Dach!» alle staunten aber die Vogelspinne war nicht allein es waren 5 Spinnen, 2 grosse und 3 kleine Spinnen. Alessio nahm sofort das Gift und wollte es auf die fünf Achtbeiner spritzten, aber da kam die Rettung: Es war ein 7-jähriges Mädchen und sie rief: «Halt die Spinnen gehören mir, das sind Spider, Hermine, Ginny, Flöckchen und Mostar. Sie ging auf die Spinnen zu und packte eine davon am Bauch und setzte sie in ein mitgebrachtes Glas. Das Gleiche tat sie mit den restlichen Spinnen, dann ging sie wortlos. «Und was machen wir jetzt?», fragte Carag. «Ich schlage vor, dass wir Alessio ein Würstchen als Entschädigung anbieten», sagte Arula, «Schliesslich ist er gekommen, um die Spinnen zu fangen, nicht um zu kommen und anschliessend wieder zu gehen» «Das machen wir, einverstanden?», fragte Carag Alessio. Er stimmte zu und sie assen weiter. Nach einem köstlichen Mahl verabschiedeten sie Alessio und bedankten sich bei ihm für seine Hilfe. Die restlichen Tage der Ferien flogen nur so dahin, sie verbrachten die meisten Tage mit schwimmen, Eis essen und wandern.
ENDE
Gehst du auch oft in das Hotel? Wie ist es dort?
«Das Hotel ist komfortabler», sagte Leyla. «Ja, das ist so, ich schaue, wo es ein Hotel gibt», sagte Arula. Im Hotel angekommen packten sie ihre Koffer aus. Sie hatten ein gutes Hotel gefunden. Es war leicht teuer, aber es hatte eine gute Qualität. Als sie am Abend ins Bett gingen bekamen sie Heimweh und konnten darum nicht gut schlafen. Das Frühstück war auch lecker, aber als sie ihre Cornflakes fertig essen wollten erschien ein Hund in der Tür. «WAU, WAU, WAU», bellte der Hund und raste geradewegs auf die Cornflakes zu. Der Hund schlabberte die Cornflakes auf, Leyla kreischte, die Familie stand auf und hielt Sicherheitsabstand. Es dauerte ein paar Minuten, bis die Besitzer des Hundes den hungrigen Hund wieder unter Kontrolle hatten. Der Rest des Tages verging, bis auf ein verschüttetes Glas Wasser beim Mittagessen, gut. Eine Stunde später meldeten sie sich ab und flogen nach Hause. Ihre weiteren Ferien verbrachten sie mit Wasserschlachten, lesen und gamen.
ENDEDu bist für das Haie beobachten? Hast du nicht Angst um die Avemarias?
Sie liefen am Strand vorbei und plauderten miteinander. Sie wollten gerade zu dem Tauchworkshop gehen, aber da fanden sie mehrere Taucherausrüstungen, dazu einen Käfig, den man brauchte, um Haie unter Wasser zu beobachten. «He, weg von der Taucherausrüs- tung, oder seid ihr die Familie, die bei mir gebucht hat?», fragte ein älterer Mann. «Ja die sind wir», bestätigte Carag und reichte ihm ein Blatt, auf dem die Bestätigung der Buchung war. Der Mann der Pablo hiess nickte. Er machte sich an die Arbeit, er zog mit Hilfe eines Krans der auf dem Schiff montiert war den Käfig an Bord und sie fuhren los. Als sie drei Seemeilen von der Küste entfernt waren, schwenkte Pablo den Kran auf das Meer hinaus und sie machten sich parat. Carag ging als erster. Als er sich fünfzig Meter unter Wasser befand stoppte die Maschine und er konnte sich umschauen. Er sah nur verschwommen den Umriss eines Haies, bevor er wieder auftauchte. Danach ging Melani gefolgt von Leyla. Sie sahen beide einen Hai aus sieben Meter Entfernung. Dann stieg Saphira herab und sah einen Hai der nicht mehr als drei Meter entfernt war, es war der gleiche wie bei Melani und Leyla, dem es langsam zu viel wurde und er beschloss der Besucherrei ein Ende zu machen. Er griff den Käfig an und Shapira betätigte das Notseil damit Pablo wusste, dass sie in Schwierigkeiten steckte. Der Hai machte trotzdem keine Anstalten umzukehren und er stiess mit der Nase an ein Gitter, diese dellte ein weinig ein aber in diesem Moment merkte Saphira zum Glück, dass der Käfig angehoben wurde und sie kam wieder an das Tageslicht. Pablo sagte, dass es zu gefährlich werden könnte, noch einmal an der gleichen Stelle tauchen zu gehen. Also fuhren sie noch ein paar Meilen weiter und Arula tauchte auch noch. Als sie wieder an Land waren verabschiedeten sie sich von Pablo und gingen in ein nahegelegenes Hotel.
ENDE
Du bist für das Schwimmen? Na, dann Los
Als sie am Strand ankamen packten sie erst ihre Sachen aus und gingen anschliessend Schwimmen. Das Wasser war warm, wie in einem Schwimmbad und sie konnten, ohne zu frieren im Wasser mit ihrem mitgebrachten Ball spielen. Als Leyla ungefähr fünfzig Meter auf das Meer herausgeschwommen war entdeckte sie einen weissen Fleck im Wasser, sie schwamm darauf zu und stellte mit Entsetzen fest, dass es sich hier um eine Qualle handelte. Sie ergriff schleunigst die Flucht und schrie zu den anderen herüber: «Dort ist eine Qualle schwimmt schnell weg!» Saphira und Melani schwammen schnell weg während Arula und Carag andere Badegäste warnten, diese ergriffen auch schnellstmöglich die Flucht. Panik breitete sich in der ganzen Menge aus, bis das Megafon des Bademeisters ertönte: «Por favor mantén la calma y mantenga la calma.» Das wiederholte er in etlichen Sprachen bis auch Deutsch an die Reihe kam: «Bitte bewahren sie Ruhe und bleiben sie ruhig.» Ein Team Rettungsschwimmer eilte los und schwamm zu der Stelle, wo Leyla die Qualle entdeckt hatte. Mit einem aus Plastik bestehenden Sack schwammen sie zurück und jedem wurde klar was hier passiert war: Leyla hatte den Plastiksack mit einer Qualle verwechselt. Als sie merkte was geschehen war, wurde sie knallrot im Gesicht. Die anderen Badegäste riefen ihr Wörter zu wie: «Estupidez!» Oder wie: «Cabeza de madera!» Sie verstand zwar nicht, was es bedeutete aber etwas Schönes sicherlich nicht. «Komm lass uns gehen, bevor es hier noch eskaliert», sagte Arula wärend sie sich umsah, um zu schauen, ob ihnen niemand folgte. Als sie sich angezogen hatten gingen sie in ein Hotel und verbrachten dort die restlichen Ferien.
ENDE